MLL-Serie

  • geführte Schlittenbauform
  • Reinraum ISO3 möglich
  • Hublängen bis 30m möglich
  • preislich sehr attraktiv

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ETT-Serie

  • röhrenförmiger Linearmotor
  • Schutzklasse IP67
  • Spitzenkraft bis 512N
  • Beschleunigung bis 200m/s²

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MLE-Serie

  • geführte Schlittenbauform
  • kompatibel mit vielen Reglern
  • Hublängen bis 30m möglich
  • Max. Beschleunigung 200m/s²

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Wissenswertes

Um sich das Funktionsprinzip von Linearmotoren zu veranschaulichen stelle man sich einen Motor vor, schneide diesen an einer Stelle auf und klappe das Ganze auseinander. Nun hat man die Magnete des Motors in einer Ebene liegen und kann ein "Wicklungspaket" darüber fahren lassen. Der Wicklungs-Teil berührt dabei die Magnete nicht direkt sondern läuft gesondert auf Führungen. Die Kraft des Motors wirkt dabei direkt, benötigt keine weiteren Antriebselemente wie Riemen oder Spindeln. Dadurch besticht diese Antriebsart durch Dynamik und Präzision. Auch kann auf Getriebe und Übersetzungen verzichtet werden. Die Energieübertragung erfolgt auf zwei Arten: mit Hilfe einer Energieführungskette die die Energie- und Steuerungskabel neben dem Linearmotor mitführt oder über eine Stromschiene die in das Profil des Linearmotors integriert ist. Gerade bei längeren Hublängen ist letztere Lösung erheblich von Vorteil.

Bei einem Linearmotor ist der Name Programm. Im Gegensatz zu herkömmlichen Motoren erzeugt der Linearmotor keine rotative sondern eine lineare Bewegung in zwei Richtungen. Auf diese Weise kann der Linearmotor gänzlich auf kräfteübertragende Bauteile wie Spindeln oder Riemen verzichten. Durch den Wegfall solcher Komponenten erhöhen sich Dynamik und Wirkungsgrad erheblich und veringern gleichzeitig die Anzahl der Verschleißteile beim Antriebssystem da lediglich die Linearführungen beansprucht werden.

Der Linearmotor besticht auch durch hohe Präzision und Wiederholgenauigkeit, Eigenschaften die in modernen Produktionsalagen immer mehr an Bedeutung gewinnen. Bedingt durch seinen einfachen Aufbau ermöglicht der Linearmotor Hublängen jenseits der 30m was ihn für ein breites Spektrum von Anwendungen interessant macht. Betrieben werden Linearmotoren, wie auch Servomotoren, mit sogenannten Servoverstärkern. Hierzu wird ein Steuersignal, welches analog oder digital aufgenommen wird, vom Servoverstärker in ein Motorsignal umgewandelt das den Linearmotor entsprechend antreibt.

Die Positionserfassung wird beim Linearmotor, ähnlich wie beim Servomotor, über Geber auf der Achse vorgenommen. Die Palette an Möglichkeiten reicht hier von einfachen Hall-Sensoren bis hin zu Absolutwertgebern mit One-Cable-Technology.

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