
Für die präzise Umsetzung von Bewegungen in der Industrie kommt es auf die exakte Auswahl der Komponenten an. Unser Sortiment umfasst daher verschiedenste Bauformen von Aktuatoren wie Profilzylinder, Rundzylinder und Greifer. Zur Steuerung greifen wir auf Wegeventile mit unterschiedlichsten Funktionen zurück (z. B. 2/2, 3/2 oder 5/3-Wege), die je nach Anlage handbetätigt, pneumatisch oder elektrisch mit 12V, 24V oder 230V angesteuert werden. Für hochpräzise Anwendungen führen wir zudem nahezu eigenerwärmungsfreie Ventile auf Piezo-Basis sowie Proportionaldruckregelventile.
Um Schäden durch Verunreinigungen in der Betriebsluft zu verhindern, stimmen wir Filter und Trockner exakt auf Ihre Anforderungen ab. Auch sicherheitsrelevante Komponenten wie Start-/Stopp-Ventile werden hier direkt berücksichtigt. Bei der Verbindungstechnik setzen wir auf langlebige Schläuche aus Polyurethan (PUR) oder Polyamid (PA) in Kombination mit Push-In Fittings oder Klemmverschraubungen. Je nach Umgebungsbedingungen und Medienbeständigkeit wählen wir für Sie zudem die optimalen Dichtungswerkstoffe aus NBR oder FKM.
Um einen störungsfreien Betrieb des pneumatischen Systems zu gewährleisten muss die Druckluft entsprechend aufbereitet werden. Dazu gehört die Trocknung, Filtrierung und Regelung auf einen vorgegebenen Druck. Bei Bedarf wird der Luft eine Ölnebel zugegeben um mechanische Komponenten und Werkzeuge, wie z.B. Druckluftschrauber, per Betriebsluft zu schmieren. Die einzelnen Komponenten zusammen bezeichnet man als Wartungseinheit und diese wird je nach Anlagentyp direkt vor einer Produktionsmaschine oder nach dem Druckluftverdichter (Kompressor) installiert. Auch Sicherheitsrelevante Komponenten wie ein Start-/Stop-Ventil oder ein verriegelbarer Absperrhahn werden üblicherweise in die Wartungseinheit integriert.
Die am häufigsten eingesetzte Pneumatikkomponente in der Automatisierungstechnik ist der Zylinder - sowohl als Profilzylinder als auch als Rundzylinder eingesetzt. Hier werden die Arten einfachwirkend (dann meist federrückgestellt) und doppeltwirkend unterschieden. Zylinder werden eingesetzt um eine Kraft (in Form von Druckluft) in eine bestimmte Richtung zu übertragen. Die Größe der übertragbaren Kraft hängt sowohl vom Druck als auch von der Kolbenfläche des Zylinders ab wobei zu beachten gilt, dass die Kraft in eine Richtung immer größer ist da in die Gegenrichtung die Kolbenstange des Zylinders die aktive Kolbenfläche verringert. Alternativen hierzu sind beispielsweise kolbenstangenlose Zylinder deren Kolben in einem geschlitzten Profilrohr ohne Kolbenstange bewegt werden und die in beide Richtungen dieselbe Kraft übertragen.
Ventile sind Komponenten in der Pneumatik, welche in der Automatisierungstechnik zur Ansteuerung von Aktuatoren wie Zylinder, Greifer oder Motoren eingesetzt werden. Die Ventile selbst können entweder pneumatisch-, elektrisch- oder hand-betätigt sein. Ventile gibt es in verschiedensten Bauformen die sich in erster Linie im Durchfluss, Anschlussbild und Beständigkeit unterscheiden. Die Schaltfunktionen von Ventilen werden entsprechend der Anwendung gewählt und können um zusätzliche Bauteile wie Drossel- oder Rückschlagventile erweitert werden. Eine besondere Variante der Ventile bilden so genannte Proportionaldruckregelventile oder kurz Prop-Ventile genannt. Auch hier gibt es verschiedene Varianten die sich in Genauigkeit, Durchfluss und Druckbereich unterscheiden. Hervorzuheben sind hier die auf Piezo-Basis aufgebauten Ventile die sich durch hohe Genauigkeit auszeichnen und nahezu eigenerwärmungsfrei arbeiten.
Ein sehr breites Produktspektrum bei den Pneumatikkomponenten bildet die Verbindungstechnik. Einzelne Komponenten eines Systems werden üblicherweise mit Kunststoffschlauch aus Polyurethan oder Polyamid verbunden. Hierzu werden die einzelnen Bauteile mit sog. Verschraubungen versehen die größtenteils nach dem „Push-In“-Prinzip oder nach dem Klemm-Prinzip arbeiten. „Push-In“ bedeutet es handelt sich um eine Steckverbindung bei der der Schlauch in die Verschraubung „eingesteckt“ wird. Steckverbinder sind im Gegensatz zu den Klemmverschraubungen einfacher zu bedienen und verursachen keine so großen Beschädigungen am Schlauch. Ebenso gehören Schnellkupplungen zu den Standardkomponenten in der Verbindungstechnik. Diese werden häufig zur Anbindung von Werkzeugen und Maschinen an das Druckluftsystem benutzt.
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